Onkyo Icon kaufen: Stereo-Verstärker der neuen Generation
Wenige Marken verbinden japanische HiFi-Geschichte und zeitgemäße Streamingtechnik so selbstverständlich wie Onkyo mit der Icon-Serie. Seit 1946 baut der Hersteller aus Osaka Verstärker, und mit dem Streaming-Vollverstärker A-50, dem Netzwerk-Vorverstärker P-80 und der Endstufe M-80 besinnt er sich auf seine Wurzeln im Zweikanal-HiFi. Entdecken Sie bei Audio-Welt alle drei Icon-Modelle in Schwarz oder Silber und lassen Sie sich auf Wunsch telefonisch beraten. Roon Ready, Dirac Live und ein Phonoeingang für MM- und MC-Systeme gehören bei den Netzwerkgeräten zum Standard.
Erfahren Sie im Folgenden, was die Serie ausmacht und welches Modell zu Ihrer Anlage passt!
Onkyo Icon-Serie: Rückkehr zur Zweikanal-Tradition
Mit der Icon-Serie kehrt Onkyo nach Jahren mit Schwerpunkt Heimkino zur klassischen Stereo-Verstärkung zurück. Erstmals zu sehen war die Linie im Mai 2025 auf der High End in München, der Marktstart folgte zum Jahresende. Den Kern bilden drei Komponenten: der Streaming-Vollverstärker A-50, der Netzwerk-Vorverstärker P-80 und die Endstufe M-80.
Später ergänzte Onkyo den CD-Player C-30, damit auch physische Sammlungen einen Zuspieler im gleichen Design finden. Fast achtzig Jahre Verstärkerbau stecken in der Marke aus Osaka, und Onkyo versteht die Serie als Neustart auf dieser Basis. Sichtbar wird das schon am neu gezeichneten Schriftzug auf der Aluminiumfront.
Sämtliche Modelle teilen sich reduzierte Bedienelemente, hinterleuchtete Drehregler und eine Frontplatte aus stranggepresstem Aluminium. Schwarz und Silber stehen für jedes Modell zur Wahl. Technisch verbindet die Geräte der Verzicht auf Lüfter und die hauseigene DIDRC-Schaltung gegen hochfrequente Verzerrungen. Preislich ordnet sich die Serie zwischen gehobener Einstiegsklasse und Mittelklasse ein und trifft dort auf Streaming-Verstärker von Marantz oder NAD. Hinter Onkyo steht heute die Premium Audio Company, zu der auch Klipsch gehört, weshalb Onkyo die Icon-Geräte gern zusammen mit Klipsch-Lautsprechern zeigt.

Streaming-Vollverstärker A-50: alles in einem Gehäuse
Der A-50 bündelt Vorstufe und Leistungsstufe mit einem Netzwerkstreamer in einem Gerät und bildet damit die Spitze der Onkyo Vollverstärker. Asahi Kaseis AK4452-DAC übernimmt die Wandlung, eine dreistufige invertierte Darlington-Schaltung die Verstärkung.
Auf ein Display verzichtet der Hersteller, dafür zeigt der beleuchtete Lautstärkeregler den Pegel auch im Dunkeln. Über den Pre-Out lässt sich später eine separate Endstufe anbinden. Plattenspieler mit MM- oder MC-System finden am Phonoeingang Anschluss, ein Kopfhörerausgang sitzt an der Front.
Netzwerk-Vorverstärker P-80: die Schaltzentrale
Im Vorverstärker Onkyo P-80 steckt die komplette Streaming- und Wandlerausstattung des A-50, nur ohne eigene Leistungsstufe. Damit übernimmt er Quellenwahl und Lautstärkeregelung samt Raumkorrektur und reicht das Signal an eine externe Endstufe weiter. Per HDMI ARC bindet er den Fernseher ein, Roon Ready, AirPlay 2 und Google Cast decken die drahtlosen Zuspielwege ab. Regler für Lautstärke und Eingang leuchten wie beim A-50 dezent. Sinnvoll ist der P-80 für alle, die Verstärkerleistung getrennt wählen möchten.
Endstufe M-80: Kraftreserve mit VU-Metern
Beleuchtete VU-Meter unterscheiden die M-80 von ihren Geschwistern. Dahinter arbeitet eine symmetrisch aufgebaute Class-AB-Schaltung mit parallel geschalteten Transistoren in der Ausgangsstufe, die kurze Impulse mit hohem Strom bedienen. Hochstromnetzteil, für Onkyo gefertigte Kondensatoren und eine Kupfer-Sammelschiene halten die Versorgung auch bei fordernden Lautsprechern stabil. Aluminium-Seitenwände und eine Stahlabdeckung bilden das Gehäuse und dämpfen Resonanzen. Diese Onkyo Stereo Endstufe verzichtet auf einen Lüfter und bleibt selbst in leisen Passagen ohne Eigengeräusch.
P-80 und M-80: die getrennte Vor-Endstufen-Kombination
Gestapelt ergeben P-80 und M-80 die klassische Trennung von Signalverarbeitung und Leistung. Gehirn und Muskeln beschreiben die Rollenverteilung treffend, weil der Vorverstärker entscheidet und die Endstufe umsetzt. Getrennte Netzteile und Gehäuse verhindern, dass sich Schaltkreise gegenseitig stören. Besonders wirkungsgradstarke Standlautsprecher wie die Klipsch Forte profitieren von der Stromlieferfähigkeit der M-80. Auch der A-50 lässt sich über seinen Pre-Out mit der M-80 erweitern.
Die drei Onkyo Icon Modelle im Vergleich
| Modell | Gerätetyp | Streaming und Netzwerk | Phonoeingang | Raumkorrektur | Erkennungsmerkmal |
|---|---|---|---|---|---|
| Icon A-50 | Streaming-Vollverstärker | Roon Ready, AirPlay 2, Google Cast, Spotify, TIDAL, Qobuz | MM und MC | Dirac Live, Fidelity IQ | beleuchteter Lautstärkeregler, Pre-Out für Endstufe |
| Icon P-80 | Netzwerk-Vorverstärker | Roon Ready, AirPlay 2, Google Cast, Spotify, TIDAL, Qobuz | MM und MC | Dirac Live | beleuchtete Regler, braucht externe Endstufe |
| Icon M-80 | Stereo-Endstufe | keine | keiner | keine | beleuchtete VU-Meter, Class AB |
Schaltungstechnik hinter Onkyo Icon: DIDRC und Darlington
DIDRC steht für Dynamic Intermodulation Distortion Reduction Circuitry, eine von Onkyo patentierte Schaltung mit hoher Anstiegsgeschwindigkeit, die Rauschen senkt, das digitale Quellen in hohen Frequenzbereichen erzeugen. Bei A-50 und P-80 sitzt sie im analogen Filter hinter dem D/A-Wandler, in der M-80 in der Treiberstufe. Ergänzend nutzen A-50 und M-80 eine dreistufige invertierte Darlington-Schaltung, deren niedrige Ausgangsimpedanz hohe Ströme an die Lautsprecher liefert. Lebendig und zugleich homogen nennt Onkyo das Ergebnis, ein Klangideal, das die Marke seit Jahrzehnten verfolgt. Ovale Prägelinien im Gehäuseboden verteilen Vibrationen.
Streaming, Dirac Live und Phono im Onkyo Icon System
Netzwerkseitig lassen A-50 und P-80 kaum Wünsche offen: Spotify Connect, TIDAL Connect und Qobuz Connect laufen direkt auf dem Gerät, Roon Ready bindet beide Modelle in eine Roon-Bibliothek ein. Bluetooth versteht neben SBC auch aptX HD und sendet auf Wunsch an Kopfhörer. Vom Hörplatz aus steuert die Onkyo Controller App alles Weitere. Raumeinflüsse im Bassbereich gleicht Dirac Live aus, ein Einmessmikrofon liegt bei, die Vollversion für den gesamten Frequenzbereich lässt sich nachkaufen. Am Phonoeingang laufen MM- und MC-Systeme, eine eigene Erdungsklemme gehört dazu. Zur Tonzentrale für den Fernseher wird der Verstärker per HDMI ARC.
Welche Onkyo Icon Kombination zu welchem Hörraum passt
Drei Wege führen in die Serie. Allein der A-50 genügt, wenn ein Gerät alle Quellen bündeln soll und Regal- oder Standlautsprecher üblicher Größe am Verstärker hängen. P-80 plus M-80 lohnt sich bei Lautsprechern, die viel Strom verlangen, oder wenn die Anlage schrittweise wachsen soll, denn die Endstufe bleibt, während sich die Vorstufe in einigen Jahren tauschen lässt. Variante drei startet mit dem A-50 und ergänzt später die M-80 über den Pre-Out, wodurch der A-50 zur Vorstufe wird. In allen Fällen bleibt die Bedienung gleich, weil A-50 und P-80 dieselbe App und dieselbe Raumkorrektur nutzen. Passend zur Serie greift der CD-Player Onkyo C-30 das Design der Verstärker auf und ergänzt Streaming und Vinyl um die Silberscheibe.
Design und Bedienung der Onkyo Icon Geräte im Alltag
Optisch setzt die Serie auf Zurückhaltung. Beim A-50 und P-80 trägt die linke Fronthälfte nur Standby-Taste und Kopfhörerbuchse, rechts sitzen der große motorisierte Lautstärkeregler und der kleinere Quellenwahlschalter. Beide Regler leuchten dezent, damit Pegel und Quelle auch bei gedimmtem Licht ablesbar bleiben.
Abschalten lässt sie sich per Fernbedienung. Hörbar arbeitet der Motor des Lautstärkereglers, was ein Testbericht zum A-50 als einzigen Komfortkritikpunkt nannte. Vor der Auslieferung durchläuft jedes Modell nach Herstellerangabe über 150 Prüfungen inklusive Dauerbetrieb.
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FAQs: Häufig gestellte Fragen
Lässt sich der A-50 mit der Endstufe M-80 kombinieren?
Worin unterscheiden sich A-50 und P-80?
DAC und Streaming-Plattform sind bei beiden identisch, ebenso der Phonoeingang. Nur der A-50 bringt eine eigene Leistungsstufe mit, der P-80 braucht eine separate Endstufe wie die M-80.
Ist Dirac Live bei allen Icon-Modellen enthalten?
Nein, nur A-50 und P-80 verfügen über Dirac Live, die M-80 als reine Endstufe nicht. Zum Lieferumfang der beiden Netzwerkgeräte gehört ein Einmessmikrofon, die Basisversion korrigiert den Bassbereich, die Vollversion lässt sich gegen Aufpreis freischalten.
Welche Farben gibt es?
Jedes Modell der Serie steht in Schwarz und Silber zur Wahl.
Arbeiten die Geräte ohne Lüfter?
Alle drei Verstärker kommen ohne Lüfter aus und kühlen über Aluminium-Kühlkörper, sodass im Hörraum kein Betriebsgeräusch entsteht.

Unterstützung und Beratung unter: 0371-27254770 (Mo-Fr, 09:00 - 17:00 Uhr) oder über unser Kontaktformular.
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